Grosser Erfolg für Johannes beim APU

Nach dem Marathon jetzt der Ultra

Nachdem ich im letzten Jahr den Allgäu Panorama Marathon als Vorbereitung für den Jungfrau Marathon genutzt hatte, wollte ich in diesem Jahr die Ultra-Strecke im Allgäu als großes Ziel in Angriff nehmen. Gründe dafür, diesen Lauf zu nehmen gibt es viele: Zum einen finde ich die Region wunderschön, der Lauf ist Perfekt organisiert, aber trotzdem noch irgendwie familiär (der Cheforganisator Axel Rausch steht im Ziel und begrüßt jeden Finisher per Handschlag, und das bei insgesamt 1200 Teilnehmern), das Streckenprofil ist zwar anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig und in den letzen 5 Jahren war das Wetter immer perfekt.

Das Wetter: wie gewohnt in diesem Sommer

In diesem Jahr spielt das Wetter zum ersten mal nicht mit. Als morgens um halb fünf der Wecker klingelt, regnet es in Strömen und das Thermometer zeigt 8° an. Bis zum Start um 6:00 wird es auch nicht viel besser und vor allem nicht wirklich heller. Von einer Stirnlampe stand nichts in der Ausschreibung und ich sehe auch niemanden, der eine hat. Es wird also schon auch ohne gehen… Die ersten zwei Kilometer sind sowieso flach durch Sonthofen und als der erste Anstieg beginnt, ist es hell genug und die Strecke noch nicht besonders schwierig zu laufen.

Es läuft!

Ich habe mir ganz fest vorgenommen diesmal langsam anzugehen um bei meinem ersten „richtigen“ Ultra (Petit Ballon ist ja nur knapp länger als eine Marathon) nicht einzubrechen und am Ende nur noch überholt zu werden. Also: ganz langsam die ersten Anstiege zur Weltcuphütte und zum Weiherkopf hoch. Bei der ersten großen Verpflegungsstelle in Grasgehren sehe ich, dass meine Zwischenzeit gar nicht so schlecht ist, ich bin nur 3 Minuten langsamer als letztes Jahr beim Marathon an diese Stelle. Bin ich also doch wieder zu schnell angegangen? Noch fühlen sich die Beine gut an, und ich kann gerade an de technisch schwierigeren Downhill-Strecken immer wieder andere Läufer überholen. Außerdem hat es aufgehört zu regnen und die Temperatur ist optimal zum laufen.

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Johannes auf der Strecke. Foto: Trails.Trips.Relax

Es folgt ein Wechsel aus schnell laufbaren bergab Passagen auf Strasse und Schotter und schönen aber matschigen Trails. Dann der nächste Anstieg richtung Söllereck und eine lange Bergabpassage nach Oberstdorf. Ich habe am letzen Anstieg zuletzt einen Läufer vor mir gesehen und seitdem komme ich mir irgendwie relativ einsam vor, vielleicht gehört das zu einem Ultra einfach dazu, aber bisher kannte ich das noch von keinem meiner Läufe. In Oberstdorf ist die nächste große Verpflegungsstelle im Skisprungstadion und als der Stadionsprecher meinen Namen und irgendwas von Top 10 (eigentlich bin ich zu diesem Zeitpunkt schon 12.) sagt, wird mir langsam klar, warum ich so alleine laufe, und dass ich vielleicht doch nicht so langsam bin wie ich dachte.

Dem Ziel entgegen

Es folgt der Anstieg zum Sonnenkopf, der mir besonders auf den letzten zwei Kilometern nochmal alles abverlangt. Stephan sagt immer, er versucht in solchen Momenten die Ausblicke und die Landschaft zu genießen, irgendwie gelingt mir das nicht so richtig, aber mit dem Wissen, dass es nach dem Gipfel nur noch bergab zum Ziel geht und ich hinter mir immer noch keinen anderen Läufer sehe, schaffe ich auch den letzten sehr steilen und matschigen Anstieg. Oben gibt es nochmal super motivierende Worte von den Streckenposten, und so kann ich die letzten Kilometer dann tatsächlich wieder genießen und nach 7 Stunden und 47 Minuten überquere ich die Ziellinie als 12. im Gesamtklassement und 2. in meiner Altersklasse!

Übrigens: Es gibt noch zwei Gründe für den Allgäu Panorama Marathon: zum einen das Steinmännle, das jeder Ultrafinisher bekommt und zum anderen der freie Eintritt im Hallenbad Wonnemar, wo man zwar nochmal einige Stufen zu bewältigen hat, dann aber sofort mit der Regeneration beginnen kann 🙂

Das Steinmännle...

Das Steinmännle…

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Viele, viele Bilder und einen weiteren Bericht gibt es auf Trails.Trips.Relax[/important]

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Zu den Vereinsresultaten[/notice]

 

LT’ler erlaufen die Schweizer Berge

Stephan gewinnt beim Ticino Trail

Trotz des ausgesprochen trüben Augustwetters nahmen gleich 3 unserer Lauftreffler bei Wettkämpfen in den Schweizer Alpen teil. Zusammen mit drei Freunden vom Dynafit-Team startete Stephan bei der 3. Auflage des Trail Ticino. Auf der technisch sehr anspruchsvolle Strecke mussten 85 km und 5700 hm im teils hochalpinen Gelände zurückgelegt werden. Stephan kam gut mit den schwierigen Verhältnissen zurecht und konnte das Rennen zusammen mit Constantin Pade für sich entscheiden.

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Einen ausführlichen Bericht vom Abenteuer „Trail Ticino“ gibt es auf Stephans Homepage.

Hier geht es zu den Vereinsresultaten. [/notice]

Herbert trotzt den Wetterkapriolen beim Irontrail

4403554_pNur eine Woche später lief Herbert bei dem in Graubünden stattfindenden Irontrail mit. Dies ist ebenfalls ein extrem langer und anspruchsvoller Wettkampf (88 km, 5010 hm), der den Teilnehmern durch die teils winterlichen Wetterverhältnisse alles abverlangte. Herbert kämpfte sich durch Dunkelheit, Frost, Regen und Schnee und darf sich zu den 96 glücklichen Finishern zählen.

 

 

 

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Beate hat Wetterglück bei Engadiner Sommerlauf

4410368_pNicht ganz so viele Höhenmeter absolvieren musste Beate beim Engadiner Sommerlauf. Dafür war sie auf dem 25 Kilometer langen Landschaftslauf sehr viel flotter unterwegs als unsere beiden Trail-Läufer. Das ausnahmsweise herrliche Sommerwetter lockte über 1000 Läufer auf die malerische Strecke von Sils nach Samedan. Beate kam nach starken 2:28 h als 175. Frau und 24. ihrer Altersklasse ins Ziel.

 

 

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Lauftörtchen für unsere Lauftörtchen

Jedes Jahr aufs Neue ist es spannend, wer sich für unseren Kurs Slow´n Fun interessiert, wer den Info-Abend nutzt und dann auch wirklich den inneren Schweinehund überwindet und beim ersten Kursabend hoch motiviert in den Altbohlwald zum Startpunkt kommt.

Dieses Jahr fühlten sich vor allem solche Frauen und ein Mann angesprochen, die ohnehin schon einen sportlichen Background hatten. Nun wollten sie gemeinsam mit Sabine, Marina und Beate „das Laufen lernen“. Etwas, das eigentlich jeder kann, doch ist ja oft gerade der Einstieg in den Dauerlauf schwer. Mit dem Zaubermittel „Intervalle“ haben unsere Kursteilnehmer/innen ihn bravourös gemeistert und waren manchmal nicht zu bremsen 🙂 . Schon früh überraschten sie uns mit dem Wunsch nach neuen Herausforderungen!

Bei solch einer Herausforderung, dem Teamstart beim Firmenlauf, musste ein eingängiger Name her: die „Lauftörtchen“ waren geboren! Was lag näher, als beim Abschluss nicht nur das verdiente LT-Diplom sondern auch ein echtes Lauftörtchen zu überreichen.

Liebe Törtchen, es hat uns richtig Spaß gemacht mit euch, bleibt dran und wir sehen uns im Wald…!

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Text und Bilder: Beate Kunz

 

Beates zweitbester Marathon und Volker vermasselt seinen achten Pacerjob

Wie im letzten Jahr haben Beate und Volker beim Königsschlösser Romantik Marathon in Füssen teilgenommen. Der diesjährige Ausflug ins Allgäu hatte viel mit dem letztjährigen gemein: Anreise am Vortag mit Übernachtung in Immenstadt. Genauso wenig Schlaf wie letztes Jahr inkl. viertelstündigem Glockengebimmel. Ausserdem war es genauso heiß wie letztes Jahr, dieses Mal am Lauftag sogar noch heißer.

Marathonvorbereitung

Marathonvorbereitung

Beate trotzt der Hitze

Beate wollte es dieses Mal schaffen unter 4:15 h zu laufen und ist deshalb dem 4:15h-Pacer gefolgt. Bis km 30 lief es auch recht gut. Doch die HM-Zeit von 2:03:30 h zeigt es: Sie ist zu schnell angelaufen. Und so kam der Einbruch, es war einfach zu heiß und zu schwül. Die Motivationsversuche ihrer Mitläufer haben auch nur begrenzt Wirkung gezeigt. Wenn der Akku leer ist, ist er eben leer. Trotzdem ist sie 5 min schneller als letztes Jahr gelaufen und hat in 4:16:46 h gefinisht. Und damit ist sie sogar 4. in ihrer AK geworden – GLÜCKWUNSCH!

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Ausserdem: Beate schreibt über die Auswirkungen solch eines harten Laufs[/notice]

Volker verpasst 3:45 h

Volker, mal wieder als Pacemaker unterwegs, ist gemächlich mit meiner Truppe losgelaufen und war bis km 14 voll im Soll. Bei km 16 hatte er allerdings 1 min Rückstand. Aber nicht, weil er langsamer geworden ist, sondern weil die Kilometrierung auf einmal nicht mehr passte. Die HM-Marke passierte Volker nach 1:54 passiert, anschliessend versuchte er die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Es ging aber nicht wie geplant: Bei km 25 bahnte sich das Tief an und nach weiteren 5 km wollten die Beine nicht mehr. Auch Riegeln, Cola, Wasserduschen und Schwamm haben nicht mehr geholfen. Die dampfige Hitze, aber auch ein mögliches Übertraining waren wohl die Ursache dafür, dass Volker als 3:45 h – Pacer „erst“ nach 3:52 h ins Ziel kam. Kopf hoch Volker, Pacemaker sind auch nur Menschen!

 

Füssen vor dem Lauf

Füssen vor dem Lauf

Füssen nach dem Lauf

Füssen nach dem Lauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zu den Vereinsresultaten[/notice]

 

Füssen zum Zweiten…

Was ist der Grund, einen Lauf zu wiederholen? Vielleicht, weil er etwas Besonderes war (der erste Marathon), es ein schöner Lauf ist, ein Pacemakerauftrag oder einfach der Gedanke, es wird einfacher, wenn die Strecke bekannt ist. Manchmal ist es gut, eine Strecke erneut unter die Füße zu nehmen, zu wissen, welche Abschnitte sich gut laufen lassen und von den Anstrengungen ablenken. Zu wissen, wie sich die Kraft einzuteilen. Doch ein Lauf ist niemals Derselbe! Das mussten Volker und ich in Füssen erleben. Die wundervolle Landschaft des Königsschlösser-Romantik-Marathon war plötzlich bedeutungslos. Was zählte war die große Schwüle bei höheren Temperaturen als im Jahr zuvor. Schon früh erkannten wir, dass der Lauf schwer werden würde. An diesem Tag war einfach nicht an Rekorde zu denken.

Was hier aber unbedingt genannt werden muss hat eine liebe Laufkollegin im Verein geäußert: Frage nie einen Läufer in der ersten halben Stunde nach dem Zieleinlauf, wie der Lauf war. Er wird meist sagen: furchtbar, nie wieder, oder warum tue ich mir das überhaupt an. Doch bereits eine weitere halbe Stunde später ist alles vergessen. Dann wird von Erlebnissen während des Laufes berichtet, die motivierend waren, oder wo es dem Läufer gelang, einen anderen zu überholen. Und das Wichtigste: Der Stolz auf die eigene Leistung.

Und meist beginnt schnell die unruhige Suche: wo und wann ist der nächste Lauf, die nächste Herausforderung, der nächste Marathon…?!