Dasselbe wie jedes Jahr beim Schienerberglauf? – Ja und Nein!

Was war das denn? Brüllende Hitze und unerträgliche Schwüle? Nein!
Stattdessen kühle 19 Grad und Dauerregen. Okay, auf den hätte man verzichten können. Jeder hoffte auf angenehme Temperaturen, der Wetterbericht versprach „bedeckt bei 21 Grad“ und was kam dann?

  • Streckenänderung aufgrund sich aufweichender Wege
  • Schlammschlachten auf weiten Streckenabschnitten
  • Pudelnasse Läufer

aber

  • Super Lauftemperaturen und damit
  • Tolle Persönliche Ergebnisse
  • Pokale für die Kinder
schienerberglauf_2016_02

Die Leistungen des Lauf-Nachwuchs wird geehrt

Na wenn das nichts ist!

Was der Regen und die Hitze nie schaffen werden: uns die Freude am Schienerberglauf zunehmen. Wir werden – wie jedes Jahr – das schöne Laufevent und den wichtigste Termin für den Lauftreff Radolfzell genießen. Wir werden gemeinsam laufen, leiden, feiern, jubeln, Kuchen essen, Bier trinken, strahlen, plaudern, Urkunden und Preise entgegen nehmen und uns das Versprechen geben:

Im nächsten Jahr wieder…!

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Bericht: Beate Kunz
Bilder: Anne Hassemer, Michael Hartwig, Julia Kranz und Michael Kunz

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Zu den Vereinsresultaten[/notice]

 

Video vom Radolfzeller Firmenlauf auf Youtube!

Ganze 777 Läufer gingen beim 3. Stadtwerke Radolfzell Firmenlauf an den Start. Günther Köhler war filmend auf der Strecke durch die Radolfzeller Altstadt und hat alle Läufer zumindest kurz aufgenommen.
Seht selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=a8FNkH_FVIg

 

Lauftreff-Gymnastik am 06.06. fällt aus

Achtung: Wegen Urlaub des Trainers Christian Ippensen muss die Lauftreff-Gymnastik am kommenden Montag, 06.06.16 leider ausfallen.
Nächster planmäßiger Termin ist am 13.06.16

 

Verletzungspech beim Gailinger Staffelwaldlauf

Michael Hartwig kurz vor der Verpflegungsstation bei 7 km Foto: Veranstalter

Michael Hartwig kurz vor der Verpflegungsstation bei 7 km
Foto: Veranstalter

Beim mittlerweile 12. Gailinger Staffelwaldlauf wurde der Lauftreff Radolfzell durch Michael Hartwig vertreten. Allerdings startete er wie so oft für das Team “Landratsamt Konstanz”. Der Lauf über 10.12 km und 105 Höhenmeter wurde bei recht sommerlichen Temperaturen in Obergailingen gestartet. Die Strecke bestand zu ca. 72 % aus Naturwegen und ca. 28 % Straße. Nach ca. 0.5 km führte die Strecke für ca. 6.5 km durch den Staffelwald und auf den restlichen 3.1 km ging es durch offenes Gelände zum Zielsprint vor der Gailinger Hochrheinhalle.

Verletzungsbedingt, die linke Achillessehne schmerzte, gab Michael Hartwig nach ca. 4 km auf und fuhr mit dem Besenwagen ab der Verpflegungsstation zum Ziel.

Wir wünschen gute und schnellstmögliche Besserung!

 

Herbert ist wieder aktiv

Unser fleissigster Wettkämpfer der vergangenen Saison, Herbert Reichle, ist auch in diesem Jahr sehr aktiv. Nach wie vor bevorzugt er die Strecken abseits asphaltierter Wege mit vielen Höhen- und noch mehr Kilometern.
Saisonstart war für ihn der Trail du Petit Ballon, wo er zusammen mit seinem Laufkollegen Jürgen an den Start ging. Probleme mit seinen Sehnen haben ihn nicht davon abgehalten den 52 Kilometer langen Lauf mit 2300 Höhenmetern in 6:35:34 h zu beenden.

Herbert_Reichle_2016-1Nur 3 Wochen später stand Herbert wieder am Start in den Vogesen – bei der 17. Auflage des Grand Défi des Vosges. Hier standen 58 Kilometer und „nur“ 1800 Höhenmeter auf dem Programm. Es lief sehr gut und er konnte mit 7:27:39 h sogar die Zeit vom Vorjahr unterbieten.

Das nächste Ziel war dann ein richtig harter Brocken – der 85 Kilometer lange Madeira Island Ultra Trail mit 4400 (!) Höhenmetern, technisch sehr anspruchsvollem Terrain und ziemlich trübem Wetter forderte alles von Herbert. Er liess sich nicht beirren und durfte sich nach 17:49:35 h zu den glücklichen Finishern zählen.

Im Mai war er dann auf (fast) heimischen Pfaden unterwegs – beim 1. Lichtenstein Trail-Marathon auf der Schwäbischen Alb. Wie lange dieser Lauf war und wie viele Höhenmeter er hatte, weiss niemand so genau. Ausschreibung, Streckenmerkierung, Streckenplan und eigene GPS-Messung zeigten jeweils unterschiedliche Werte an: zwischen 43 und 49.5 Kilometer und zwischen 1590 und 2000 Höhenmeter. Letztendlich war es Herbert egal, er hat „das Ding gerockt“ (Zitat Herbert) in einer Zeit von 6:33:18 h.

Der vorerst letzte Lauf (Trail des Marcaires), wieder in den Vogesen, verlief leider nicht so erfreulich für Herbert. Probleme mit seiner rechten Hüfte bzw. den Adduktoren und dem Fersensporen bzw. Achillessehne hinderten ihn daran die angepeilte 7h-Marke zu knacken. Aber das wäre auch im schmerzfreien Zustand schwierig geworden, da die Strecke in diesem Jahr geändert wurde: Ein Kilometer länger (52 km) und 400 Höhenmeter mehr (2600 hm) verhinderten bessere Zeiten. Den Umständen entsprechend kann Herbert mit seiner Zeit von 8:46:47 h trotzdem zufrieden sein.

Nach diesem strammen Programm und den erwähnten Verletzungsproblemen möchte Herbert nun erst mal zum Osteopathen gehen. Hoffen wir, dass er ihm helfen kann und wir Herbert möglichst bald wieder über die Trails laufen sehen. Gute und schnelle Genesung, Herbert!