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Apr. 06
Ganze 11846 Teilnehmer nahmen bei der 11. Auflage des Freiburg Marathon teil. Unter ihnen waren auch 3 LT¨ler, nämlich Michael, Roland und Volker.
Als Teilnehmer des Marathons musste Volker den schnellen Rundkurs durch das schwülwarme Freiburg zwei Mal absolvieren. Trotz gesundheitsbedingt nicht idealer Saisonvorbereitung konnte Volker die für ihn drittschnellste Marathonzeit (3:14:43h) herauslaufen. Gratulation.
„Nach einer schlechten Vorbereitung aufgrund meines Blutdrucks hatte ich mich kurzfristig doch noch dazu entschieden mit dem 3:15-er Pacer mitzulaufen. Erst wollte ich mit dem 3:30-er mitlaufen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Die ersten 4 km war recht schleppend, es war auch sehr voll auf der Strecke und ich hatte Zweifel an meiner geänderten Taktik. Aber dann war ich warm und es lief. KM 10 habe ich bei 46 min passiert und die HM-Marke bei 1:46:30, voll im Plan und immer mit dem Pacer mit. Ab km 25 wurde es langsam schwerer, da hat mir dann die Anfeuerung von Pia bei km 27 und 28 an der Strecke sehr geholfen. Es lief wieder bis km 30, 2:18h. Dann kam das befürchtete Loch. Ich musste den Pacer ziehen lassen. Bei km 35 konnte ich nochmal den Schalter umlegen, Marathon ist auch Kopfsache, und ich habe wieder Gas gegeben. Ich wollte mir die gute Zeit nicht versauen. Ich bin denn langsam wieder rangekommen an den Pacer, er war auch immer in Sichtweite. Bei km 42 hatte ich genau 3:14h drauf und das hieß Vollgas, Endspurt. Und geschafft! Drittbester Marathon mit einer Super-Renneinteilung, ich hatte noch sehr viele Läufer auf der zweiten Hälfte eingeholt. Und das alles mit meinen neuen Saucony Kinvara, die nicht eingelaufen waren weil ich sie gestern erst gekauft hatte. Das Wetter war auch in Ordnung, fast schon ein bißchen zu heiß.“
Nicht ganz so gut lief es für Roland auf der Halbmarathondistanz. Nach einem verkorksten letzten Jahr voller Rückschläge und unregelmässigem Training, zeichnete sich erst 4 bis 5 Wochen vorher ein Aufwärtstrend seiner Form ab. Und so entschied er sich auf den allerletzten Drücker für die Anmeldung.
Der Lauf selber (diesmal war der Chip zuhause vormontiert) begann problemlos, bis km 15 lag Roland knapp unter den 2013er Durchgangszeiten, zwischenzeitlich hatte er sogar die Endzeit von 1:40 h vor Augen. In der engen Altstadt wurde es allerdings zäh und die letzten Kilometer hatten „mit Laufen nicht mehr viel zu tun“, wie er selbst anmerkte. Ins Ziel kam er nach einer für ihn enttäuschenden Zeit von 1:46:13 h.
Der nächste Wettkampf läuft wieder besser, Roland!
Nach längerer Laufpause hat sich auch Michael wieder die Wettkampfschuhe angezogen. Mit einer Endzeit von 2:11:04 h konnte er noch nicht ganz an seine frühere Leistungen anknüpfen, doch das kommt mit Sicherheit wieder. Willkommen zurück, Michael!
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Apr. 04
März 25
Nun ist es bald wieder soweit und die Vorbereitungen für den Schienerberglauf laufen auf Hochtouren!
Inzwischen sind die Termine für die beiden Trainingsläufe festgelegt:
Es gibt in 2014 eine leichte Streckenveränderung. Und zwar werden wir im letzten Waldstück, nicht mehr den steilen Berg hinauf rennen (zum letzten Getränkeversorgungsstand) sondern einen leichteren und nicht so hohen Anstieg durch den Wald laufen. Dort kommt man dann auf der Straße von Schienen nach Litzelshausen (ca.150 mtr. vor dem Reiterhof) wieder auf die alte Strecke zum Ziel.
Den Staffellauf für die lange Strecke werden wir in 2014 noch einmal mit anbieten. Sollte in diesem Jahr diese Kategorie jedoch wieder nur spärlich besetzt sein, so fliegt sie in 2015 raus.
Für die Nordic Walker gibt es zusätzlich noch eine 14 km lange Strecke.
Wir sehen uns in Schienen!
März 16
Die äusseren Verhältnisse waren gänzlich anders als im letzten Jahr: Zog es damals den Läufern bei knöcheltiefem Schlamm beinahe die Schuhe aus, war die Strecke dieses Jahr knochentrocken und es wurde herrliches Frühlingswetter prognostiziert. Weil es am Morgen doch noch recht frisch war, wurde beim Frühstück eifrig diskutiert, was man am besten anziehen soll: lang, mittel, kurz, 1- 2 oder 3-lagig? Die meisten haben die Kraft der Frühlingssonne unterschätzt und sich zu warm angezogen. Auch Schnee lag bis auf ein paar kleine Reste in den Nordhängen unterhalb des Petit Ballons keiner mehr. Ideale Voraussetzung also, um die Form zu testen (Herbert), den ersten Ultra zu laufen (Johannes) oder eine neue Bestzeiten zu erzielen (Jürgen)!
Durch eine eben überstandene Erkältung immer noch etwas geschwächt ging Johannes mit viel Respekt an den Start und sortierte sich sicherheitshalber etwas weiter hinten im 897-köpfigen Teilnehmerfeld ein. Anfangs noch stark behindert vom dichten Gedränge auf den schmalen Wegen durch die Weinberge, kämpfte er sich Position um Position nach vorne. Nach 25 km war er froh verhalten angegangen zu sein, denn dadurch hatte er noch genügend Power für die schwere 2. Hälfte. Und so überquerte er lächelnd und mit einer respektvollen Zeit von 5.13.46 h die Ziellinie. Alle Achtung für das erste Mal jenseits der Marathondistanz und 1850 Höhenmetern!
Nicht ganz so locker lief Jürgen ins Ziel, was wohl daran lag, dass er Stephan als Pacemaker engagiert hatte. Stephan trieb Ihn zu Höchstleistung an und er erreichte nach nur 4:42:58 h – also 31 Minuten schneller als im letzten Jahr – das Ziel. Belohnt wurde Jürgen mit dem 2. Platz in der Altersklasse und dem 32. (!) Gesamtrang.
Nicht minder gut lief es für Herbert. Rechnete er sich vor dem Start noch eine Zeit unter 6:30 h aus, hat er letztlich nur ganz knapp die 6-h-Marke verpasst (6:05:54 h). Also, Herbert, der Zugspitz Ultratrail kann kommen!
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p.s.: die Gallerie ist „Jürgen-lastig“, weil ich mit ihm gelaufen bin und deshalb nur Fotos von Ihm machen konnte.
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