Der dritte KRM

Volkers Bericht vom 15. Königsschlösser Romantik Marathon:

Volker gut gelaunt auf der Strecke

Volker gut gelaunt auf der Strecke

„Los ging es um halb acht bei ca. 16°C, im Ziel waren es später denn 29°C. Aber so schlimm war es nicht aufgrund der vielen schattigen Abschnitte. Die ersten km liefen erwartungsgemäß sehr gut, die km passten und die Uhr machte ausnahmsweise mal keinen Ärger.

Aber bei km 15 ging es los. Bis dahin hatte ich ein Polster von ca. 30 sec. Das schmolz dann dahin, die km passten nicht mehr. Anziehen konnte ich nicht wirklich, das hätte die Gruppe gesprengt. Die HM-Marke habe ich dann bei 2:07:40 passiert, da war ich 10 sec im Minus. Aus denen habe ich bis km 30 wieder ein Plus von 30 bis 60 sec gemacht. Die meisten waren dann schon weg, bis auf einen Laufkollegen aus dem Hunsrück, der hat denn auch durchgehalten bis zum Schluß.

Dazwischen waren auch zwei junge Norweger bei mir, die meinten es wäre der erste Marathon. Meine Frage nach einer HM-Zeit haben sie verneint. Die wollten einfach mal so einen Marathon laufen, das hat auch geklappt. Sogar unter 4:30h, aber verrückt ist das schon. Sowas mache ich sogar nicht.

Ab km 40 kamen dann die langen und völlig vermessenen km. Da reichte das Polster nicht mehr und ich bin in 4:15:43 rein. Es ging übrigens 3 von 5 Pacern so. Da hat man am Schluß bei einem sehr langen km keine Chance mehr. Nächstes mal sollte ich also ein noch größeres Polster da rauslaufen, sonst geht es nicht.
Landschaftlich ist es für mich immer noch der Schönste Marathon den ich bisher gelaufen bin. Außerdem ist alles sehr nah beieinander und nicht so groß. Erst kommen die grünen Seen, dann die Alpengipfel im Blick und dann auch die Königsschlösser sowie der ganz grüne Lech. Füssen ist natürlich auch schön mit dem Schloß.

Da kommt man dann nächstes Jahr gerne wieder hin.“

Text und Bild: Volker Wittke

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Schienerberglauf in den LRA-News!

20150704 10. Schienerberglauf LRA

Quelle: News des Landratsamt Konstanz, 07/2015

10 Jahre Schienerberg und doch alles anders

Die Wettervorhersagen waren – wie gewohnt – aufs Wochenende heiß. Der Hitzerekord sollte ausgerechnet am Samstag an dem traditionell der Schienerberglauf stattfinden sollte gebrochen werden. Rufe wurden laut, dass der Lauf verschoben oder gar abgesagt werden sollte. Ob es vernünftig ist, darüber lässt sich streiten. Doch trotz alledem gingen 114 Teilnehmer an den Start der 9,5 km neue Strecke und 86 Läufer wagten sich auf die 20 km Distanz. Bei den Schülern auf dem 1 km waren es 39 und auf der Kurzstrecke 5 km 35 Läufer. Hinzu kamen noch insgesamt 47 Walker und Erlebnisläufer.

Wunderschöner Blick auf der Strecke

Wunderschöner Blick auf der Strecke

Gerne würde ich das Fazit vorweg nehmen: Es war ein toller Tag! Die Schienemer haben sich wieder ins Zeug gelegt um ihren Schienerberglauf und das Lädele zu unterstützen. Es ist unglaublich toll, mit wie viel Herzblut dort gearbeitet wird, die vielen Kuchen, die Streckenposten, freundliche Helfer überall. Das verdient ein riesiges Lob!

Zwei junge LT-ler Nico und Benedikt freuten sich schon seit dem Kreisschulsporttag auf ihr nächstes Rennen und haben den Schülerlauf mit Bravour geschafft. Wir sind stolz auf unseren Nachwuchs.

Nachwuchs bekamen wir auch auf der 9,5 km Strecke, die dieses Jahr neu ins Programm aufgenommen wurde. Bei einem Probelauf konnten sich Marina als erfahrene Läuferin und Irene und Stephanie, unsere Neuen, vom Anspruch der Strecke überzeugen. Trotzdem oder gerade deshalb liefen sie beim Wettkampf ein tolles Rennen und konnten als Damen-Mannschaft den ersten Platz erringen.

Die hitzeresistenten LTler vor dem Start

Die hitzeresistenten LTler vor dem Start

Die 20 km Strecke war ebenfalls verändert worden. Gestartet wurde in Schienen in Richtung Bankholzen, genau anders herum als all die Jahre vorher. Dadurch verläuft die Strecke jetzt deutlich mehr im Wald was sie jedoch nicht vereinfacht. Auch auf dieser Strecke erhielt der LT Verstärkung durch neue Läufer, die es mit Volker Wittke als „altem Hasen“ in der Mannschaftswertung auf den dritten Platz schafften. Stefan Buhl kam als erster LT-ler trotz Sturz in einer super Zeit ins Ziel vor Volker und sehr dicht dahinter Tobias Deitenberg. Claudia Wagner war die erste Frau des LT und Gesamt-Fünfte der Frauenwertung. Für mich selbst war es nach mehrmonatiger Laufpause der erste Wettkampf. Würde ich die Strecke überhaupt schaffen? Diese Frage stellte sich auch Michael, der noch nie so weit gelaufen war. Wir haben es gemeinsam geschafft! Es war toll!

Und als letztes: wenn man als Läufer unterwegs ist und weiß, an der Strecke steht jemand, der mit Kuhglocke oder sonst wie auf einen wartet, der einen anfeuert, das ist einfach toll. Auch wenn man meint, man könne nicht mehr laufen, plötzlich fühlt man sich vorwärts getragen. Danke! Liebe Laufkollegen, die ihr selbst nicht gelaufen sind, schön, dass ihr gewartet habt bis wir alle im Ziel waren.

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Bericht: Beate Kunz

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Kreissporttag in Radolfzell

Dieses Jahr wurde der Kreissporttag der Schulen in Radolfzell ausgerichtet. Helfende Hände wurden auch beim LT vom städtischen Fachbereich Sport angefragt und die Betreuung des Crosslaufs im Altbohlwald lag da nahe. 250 quirlige Schülerinnen und Schüler mussten durch den Zielkanal geschleust und ihre Zeiten genauestens notiert werden – denn es ging nicht nur um Spiel und Spaß, sondern um die begehrte Siegerurkunde.

Sichtlich Spass hatten die Kinder beim Lauf durch den Altbohlwald

Sichtlich Spass hatten die Kinder beim Lauf durch den Altbohlwald

Sehr erfolgreich waren „unsere“ Kinder der Sonnenrainschule Radolfzell: Zwei erste Mannschaftsplatzierungen wurden erreicht und auf jeden, der das Ziel nach 1200m glücklich und schwitzend erreichte, wartete eine Medaille zur Belohnung für die Teilnahme.

Gemeinsam mit dem verantwortlichen Lehrer Martin Langer aus Waterdingen waren Beate Kunz und ich (Marina) ein prima Team um nach traditioneller Art, ziemlich unelektronisch also, den Crosslauf zu einem gelungenen Event für alle Beteiligten zu machen. Die anschließende Einladung der Stadtverwaltung zum Mittagessen ins Strandcafé haben wir sehr gerne angenommen.

Unsere Helferinnen vom LT Beate und Marina waren ebenfalls gut gelaunt!

Unsere Helferinnen vom LT Beate und Marina waren ebenfalls gut gelaunt!

Text und Bilder: Marina Busch-Kless

 

Jung und Alt im Tessin

Wetterprognose: Starkregen und Gewitter

Tessin im Juni, eigentlich dachten Stephan und ich an Sonne und frühsommerliche Wärme, doch schon bei der Anfahrt am Freitagnachmittag sagte der Wetterbericht etwas anderes voraus. Gewitter, Starkregen sogar Erdrutsche waren vorausgesagt! Wir hofften schon, dass der Lauf überhaupt durchgeführt werden kann. Jedenfalls stellten wir uns auf eine feuchtfröhliche Angelegenheit ein.

1-1

Los geht’s!

Wetter am Start: Bewölkt, aber trocken

Start 7.00 Uhr – alles trocken, kein Regen in Sicht, ich entscheide mich sogar dafür, die Regenjacke im Rucksack zu lassen und gehe in kurzer Bekleidung an den Start. 55 km auf technisch schwierigen Trails, gespickt mit 3800 hm. Eigentlich habe ich noch nie an so einem harten Wettkampf teilgenommen. Wie lange werde ich wohl brauchen? 8,5 bis 9 Stunden werden es wohl werden – egal, der Weg ist ja das Ziel. Vom Start weg ging es nach 1 km Dorfrunde erbarmungslos in den unaufhörlich langen Anstieg auf den 2116m hohen Gazzirolla. Meine Suunto zeigte 20 km und 2300 hm an.

Im dichten Nebel auf den Gazzirola

Im dichten Nebel auf den Gazzirola

Traumpfade, „alte“ Beine und verlockende Buffets

Das ganze hatte bis jetzt bei mir mit laufen nichts zu tun, dafür hatte ich auch ja meine „Wanderstöcke“ dabei. Nun dachte ich, bei der folgenden längeren Bergabstrecke kann ich es ja richtig krachen lassen, doch irgendwie ging das nicht. Hier spürte ich den Unterschied zwischen jung und alt. Endlich San Lucio. Kilometer 24 – Ziel für die Kurzstreckler und ein tolles 2. Frühstücksbuffet für die Langstreckler. Brot, Schinken, Käse, verschiedene Kuchen, Früchte, Nüsse usw. Unglaublich, man wollte eigentlich gar nicht mehr weiter laufen. Das Wetter wurde mittlerweile auch besser, und man konnte die Regenjacke, die man bei einem kurzen Schauer angezogen hatte wieder im Laufrucksack verstauen. Das sind all diese Dinge, die Stephan während dem Laufen erledigt, und der alte Herr eine Erholungspause daraus macht. Frisch gestärkt machte ich mich wieder auf den Weg. Nach einem knackigem Anstieg folgte ein traumhafter Pfad auf einem Grat, der allerdings technisch so anspruchsvoll war, dass ich kaum einen Laufrythmus finden konnte. Selbst bergab war es mir nicht möglich, meinen Km-Schnitt deutlich zu erhöhen. Ich stellte mir vor wie Stephan vor ein paar Stunden über die steinigen Pfade hüpfte, dafür habe ich jetzt wahrscheinlich das schönere Wetter. Plötzlich stolperte der vor mir Laufende und knallte mit Hüfte und Wade auf einen Felsen. Ein lauter Aufschrei, ein weitere Läufer und ich eilten zur Hilfe und nach einigen Schreckminuten konnten wir ihn wieder auf die Beine stellen. Zum Glück war nichts gebrochen und er konnte humpelnd seinen Lauf fortsetzen.

Traumpfade!

Traumpfade!

Happy End

Alpe Pairolo, Dorf Bre, Alpe Bolla : drei weitere Buffets, man musste schon aufpassen dass man bei diesem Lauf nicht zunimmt. Obwohl ich jedesmal Zeit verlor tankte ich jedesmal Kraft und konnte immer wieder hochmotiviert weiterlaufen. Nach mehrstündigem Spiel „Jung und alt“ ,das heißt bergab überholten mich die Jungen, die der alte Knabe bergauf distanziert hatte, erreichte ich das Ziel in Tesserete. Dort wartete Stephan, der schon eine Vermisstenanzeige aufgeben wollte. Ich erzählte ihm die Geschichte von Jung und Alt. Letztendlich waren wir froh, dass wir gesund und ohne größere Blessuren das Ziel erreicht hatten, und ich war stolz auf den Sieg von Stephan, der in einer Fabelzeit von 5.45 Std das Ziel erreicht hatte. Das bedeutet Streckenrekord, obwohl die Strecke in diesem Jahr 5 km länger war und 300 hm mehr vorzuweisen hatte. Ich alter Knabe landete nach einem Bummelrennen mit einer Zeit von 9.15 Stunden als 101. in der vorderen Hälfte von 224 gewerteten Teilnehmern.

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Zu Stephans Bericht[/notice]