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Jun 14

Der Dreiunddreissigste

„Stefan ist schon am Samstag abend den Halben bei Höllenhitze gelaufen, er ist in 1:33h ins Ziel gekommen, das dürfte Bestzeit gewesen sein. Wolfgang und Anne haben mich dann am Sonntag morgen abgeholt in Stahringen und los gings nach Hausen. Es gab ein bißchen Streß wegen der Nachmeldung bei mir und Wolfgangs Ummeldung aber das hatten wir alles recht zügig gelöst. Schnell noch die Ballons befestigt und los ging es nach dem üblichen Drama mit der Uhr. Kein Satellit, Adrenalin, Schweißausbrüche…

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Volker der Pacemaker

Der Start war diesmal zweigeteilt, erst die Langsamen mit mir an der Spitze, 4 bis 6h. Dann um halb Neun die schnellen unter 4h. Sinnvoll ist das nicht bei so einem kleinen Marathon mit ca. 130 Läufern. Es war noch recht kühl um 8 Uhr aber die Luftfeuchtigkeit war doch sehr hoch. Ich habe dann auch direkt die Chance genutzt und mich erstmal an die Spitze des Feldes gesetzt. Ist doch ein schönes Gefühl. Natürlich war ich dann zu schnell auf den ersten beiden km und habe dann sofort langsamer gemacht. Bis km 10 war ich genau im Limit. Dann passte die Kilometrierung nicht mehr. Ich war dann ständig leicht zurück. Bei der HM-Marke wurde es noch ungenauer und ich musste das Tempo leicht erhöhen. Im letzten Drittel kam die Hitze hinzu und bei km 28 war ich komplett alleine. Die ganze Truppe war mal wieder weg. Also habe ich noch versucht ein paar Läufer zu motivieren. Eine Handvoll Läufer konnte ich dann noch reintreiben. Komischerweise passten die km wieder am Ende des Laufs und ich konnte langsamer machen. Ins Ziel bin ich dann aber doch zu schnell. 3:58:24.

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Wolfgang auf der Strecke

Wolfgang war in der schnellen Gruppe gelaufen, aber der Trainingsumfang reichte wohl doch nicht. Er wollte auch nicht ganz alleine vorneweg traben bei den Langsamen. Außerdem war es am Schluß zu heiß um Bestzeiten zu laufen, er ist dann in gut 3:50h in Ziel gelandet. Aber schön war der Lauf trotzdem, das ist schon alleine dem schönen Donautal geschuldet.

Weiter geht es dann Mitte Juli in Füssen beim KRM.“

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So sehen glückliche Marathonis aus!

Text und Bilder: Volker Wittke