Endlich wieder ein Wettkampf!!

Am 18.07.2020 nahmen 2 LT-ler beim Night 52 in Bretten, BW teil. Der erste Wettkampf seit der Corona Krise!! Gratuliere Volker Wittke und Tobi Deitenberg! Was für eine tolle Leistung!

Hier findest du die Ergebnisse.

Hier ein Paar Fotos vom Event.

Emser Ultra 2020

40 ausgewählte Läufer nahmen am 4. Emser Ultra am 18.01.2020 in Hohenems in Vorarlberg/Österreich teil.
An einem kalten aber trockenen Tag war die Strecke über 50 km und 2000 Höhenmeter mit Blick in das Rheintal ein hartes, aber eben auch genussvolles Event für alle Läufer.
Tobias Deitenberg, der gebürtige Sauerländer, wurde in der Gesamtwertung 14. mit einer Zeit von 6:36h. 
Seine Vorjahreszeit unterbot er, startend für den LT Radolfzell, damit um 1:34h.
Klaus Stieglitz unser neues Mitglied startete zum ersten Mal für den LTR und finishte in 8:00 h.
Er wurde somit toller 23. und war 10 Minuten schneller als letztes Jahr.
„Ein toller Run mit coolen Leuten, tollen Auf- und Abstiegen, einer riesigen Organisation, sowie fluffigen Snowtrails“.

Die Einladung zum 5. Emser Ultra sollte Tobias und Klaus mit ihrem Finish damit sicher sein.
Ein toller Start in die Trailrunningsaison 2020. 
Am 01.03.2020 startet Tobias Deitenberg dann zu seinem 2. Ultra 2020 beim „Trail Petit Ballon“ in Frankreich.

Gemütlicher Jahresausklang

Am 31.12. fand am Mindelsee das letzte Training der Walking Gruppe statt. Nachdem alle wiederam Ausgangspunkt eingetrudelt waren, wurde das Jahr 2019 mit Punsch, Kaffee, Kuchen und Gebäckverabschiedet.

Gleich am 02.01. startet die Gruppe in alter Frische ins neue Jahr 2020. 

Bestzeitenwetter beim Staaner Stadtlauf in der Schwyzz.

Krankheits- und alkoholbedingt gab es leider schon vor dem Start 2 Ausfälle aber es sind trotzdem 8 LT-ler*innen bei besten Wetter am 1. Advent für den LTR an den Start gegangen.

Inge hat das Viertele in hervorragenden 72 Minuten geschafft und das auch noch schneller als in Bregenz. Langsam kommt sie super in Schwung!
Thomas ist ebenfalls nach seiner Männergrippe das Viertele angegangen und war nach 48 Minuten im Ziel, und das trotz Extra-Runde und Start-Chaos.

Stefan ist natürlich Bestzeit gelaufen mit 1:25, der Lauf war ja auch ohne Sturm und Wind, und er war total zufrieden damit. Und trocken war es ja auch.
Mark hat ebenfalls eine Bestzeit raus gehauen und das mit zweimaligem Zielsprint gegen einen Schweizer Läufer, den er natürlich nieder gesprintet hat.
Andi wollte einen 5-er Schnitt laufen und ist dann mal locker in 1:43 rein gekommen, und das alles ohne Ziepen des Kadavers.
Bärbel war mit Ihrer Zeit nicht so zufrieden, aber sie war in der Woche vorher auch leicht erkältet. Aber trotzdem in 1:55 rein, Respekt!

Katie wollte mit Volker zusammen zur neuen Stein am Rhein-Bestzeit laufen, und das haben die beiden dann auch direkt ins Auge gefasst.
Die Uhr des Pacers wollte leider nicht starten und deshalb war derselbe ziemlich stinkig auf der ersten halben Runde. Aber dann ging es.
Gefühlsmäßig waren die ersten 5 km zu schnell und ich hatte schon Angst wegen „überpacen“! Aber dann – egal. Den Vorsprung halten wir. Von Hemishofen nach Ramsen raus lief es recht locker und ich musste den Butler machen mit Wasser reichen und Handschuhe zurückbringen. Der Speed passte und es ging locker raus, dann kam die Wende bei Ramsen und die ersten 10 waren schon rum.

Jetzt ging es zurück nach Hemishofen und bei km 14 bis 15 wurde es ein bisschen langsamer. Jetzt kam der 15-Hill, der gefürchtete! Aber wir haben kaum Zeit verloren, jetzt wurde es doch mühsam und die Zeiten a bisserl schlechter. Arbeit für den Pacer!
Ab 17 ging es nur noch runter, die letzte Verpflegung gespart und Attacke. Aber leicht gesagt als getan. Ich bin dann immer ein kleines Stück vorgelaufen und besser ziehen zu können und habe Katie motiviert.

Marina und Tom haben an der Strecke auch noch geholfen mit Ihrem tollen Support.

Und dann kamen die letzten 4 Kurven und der Zielsprint. Wir haben es natürlich geschafft auf letzter Rille. 1:45. Neue PB für die Stein am Rhein Strecke!!

Am Schluss waren dann alle LT-lers wieder glücklich und zufrieden. Bis nächstes Jahr zum 40. Staaner! Und dann gerne wieder mit noch mehr LT-ler*innen am Start, das war wirklich ein schönes Team-Event.

Geschrieben von Volker Wittke

3-Länder-Marathon, Lindau/Bregenz

Am Sontag den 6.10.2019 waren wir stark repräsentiert beim 3-Länder-Marathon in Lindau/Bregenz. Insgesamt waren 10 LTR Mitglieder unterwegs. 3 haben erfolgreich beim Viertelmarathon teilgenommen, 5 waren beim Halbmarathon dabei und 2 beim Marathon. Alle sind glücklich ins Ziel gekommen und haben ihre individuellen Ziele erreicht. Wir gratulieren alle LäuferInnen zum tollen Erfolg!

Hier berichtet Stefan Buhl über sein Marathon Erlebnis.

Der perfekte Lauf: Marathon in 3:04:59

Stefan hat den dritten Versuch gestartet, die 3:10-Marke im Marathon zu knacken. Vor zwei Jahren war es zu windig, letztes Jahr zu warm. Nach windigem und nassem Samstag hatte das Wetter dann am Sonntag endlich ein Einsehen: ganz überwiegend trocken, windstill, 10-15 Grad. Perfektes Wetter; die Standardausrede war gestrichen.

Heute also sollte es sein. Volles Risiko, also flott losgelaufen. Und dieses Mal passierte Wundersames: Es lief, und zwar so, wie es soll. Das erste Drittel war nicht langsam, aber dann wurde es sogar noch etwas schneller. Die erste Hälfte war trotz kurzem Boxenstopp nach 1:32:53 erledigt, und weiter geht’s. Stefan wusste also, wie es geht; also das Ganze gleich nochmal (nur etwas schneller). In Sankt Margrethen, wo es normalerweise mühsam wird, hat die tolle Stimmung bei den Schweizer Zuschauern Stefan nochmals Auftrieb gegeben, der ihn mit Müh und Not die folgenden elenden Kilometer am Hochwasserdamm hat überstehen lassen.

Ab da geht’s normalerweise wieder, weil das Ziel langsam in Sichtweite kommt. 10, 12 Kilometer gehen immer, auch wenn es da schon sehr weh tut.

Aber es lief: Die Zielzeitprognose der Laufuhr wollte von den 3:06 schon länger nichts mehr wissen und stellte etwas um die 3:05 in Aussicht. Die Beine wollten da schon länger nicht mehr, aber auf solche Befindlichkeiten konnte Stefan natürlich keine Rücksicht nehmen.
Spätestens ab dem 40er-Schild, Stefan war noch immer zeitlich bestens dabei, war er sich aber überhaupt nicht mehr sicher, ob die Sache gut ausgehen würde. Keine Krämpfe in den Beinen, aber die Muskeln wurden immer härter und unbeweglicher. Spannende Frage, ob die Strecke oder die Beine zuerst am Ende sein würden.

Die Zielzeitprognose oszillierte immer noch um die 3:05 herum. Jetzt schlapp zu machen, war überhaupt keine Option, denn die Chance auf diese Zeit würde in diesem Leben vielleicht nie wieder kommen. Irgendwie gingen die letzten Kilometer nochmals in 4:21 min./km weg (sogar noch einen Ticken schneller als die Gesamt-Pace), aber Spaß ist etwas anderes; und die Strecke hätte nicht einen Meter länger sein dürfen. Der charmante Mark (gut erholt und tiefenentspannt nach seinem ebenso erfolgreichen Halbmarathion) meinte, der Anblick von Stefan im Zieleinlauf sei kein schöner gewesen…

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