Dez 26

Der Lauftreff beim beim Staaner Stadtlauf 2017

Temperaturen um den Gefrierpunkt gehören zum „Staaner Stadtlauf“, der alljährlich am 1. Advent in unserer Schwiizer Nachbarschaft stattfindet. 2017 war es trocken, so gut wie windstill und mit griffigem Untergrund – also für Staan fast optimal.
Dementsprechend konnten alle Teilnehmer des LT Radolfzell ihre persönlichen Ziele erreichen, seien es der Wiedereinstieg in die Wettkampfszene, angepeilte Zeiten oder das Hinter-sich-Lassen persönlicher Rivalen – was gibt es Schöneres?!
Den Halbmarathon nahmen auf sich: Volker Wittke (1:32:52; 22. von 91 in M40), Andreas Mennel (1:42:39; 38. von 77 in M50), Katie Cormier (1:51:00; 9. von 28 in W30) und Michael Hartwig (1:53:19; 60. von 77 in M50).
Armin Grupp begnügte sich mit dem Viertelmarathon (52:08; 21. von 44 in M50).

Nov 12

Waldmarathon in Zeil am Main oder auch besser bekannt als Tough Mudder Mainfranken

Los ging es am Freitag Mittag Richtung Franggen. Nur 5,5 h für 360 km gebraucht, Stau ohne Ende. Eingecheckt im Hotel und Carbo-Loading.

Und ausnahmsweise mal gut geschlafen vor dem Marathon. Ein Wunder! Ich wollte eigentlich 4:15 laufen wenn es schlecht läuft oder 4:00 wenn es gut läuft. Hintergrund war der Marathon in Frankfurt vor 13 Tagen in 3:14:16 mit Stefan und die nicht zu unterschätzenden Höhenmeter! 840 HM insgesamt.

In der Nacht hat es dann geschüttet und der Boden war total aufgeweicht. Pünktlich zum Start war es aber trocken. Der Wind ging auch. Ab km 15 fing es dann an leicht zu regnen, das war aber sogar für Vieraugen nicht schlimm. Der Matsch war viel schlimmer. Nach dem Lauf sah ich aus wie die Sau und ich weiß bis jetzt noch nicht wie ich die neuen Schuhe wieder sauber bekomme!

Endlich knallt der Startschuss los mit 6 Minuten Verspätung. Auf den ersten 3 km gab es 150 HM zu bewältigen, es lief super! Und schon wurde das Zeitziel korrigiert. Auf einmal war die Sub 3:45 möglich, die Beine waren total frisch. Komisch!

Nach 15 km lief ich auf Frank auf, ein Sub-3-h-Läufer, der lief irgendwie unrund. Wir sind dann 10 km zusammen gelaufen. Dann habe ich ihn abgehängt, leider. Und schon lief ich auf den nächsten Sub-3-h-Läufer auf, ein Eingeborener aus Zeil. Den habe ich dann auch bei km 35 abgehängt, sorry. Bei km 40 hatte ich noch 2 Läufer vor mir, die habe ich auch noch niedergemacht.

Warum lief es so gut? Ich habe keine Ahnung! Selten habe ich mich so gut gefühlt bei einem Marathon! Vielleicht ist es aber so wie Tobi es immer sagt. Du bist halt ein geborener Bergläufer, und das als gebürtiger Rheinländer…

Die erste Hälfte bin ich in 1:49 gelaufen und die zweite in 1:50. Fast perfekt, macht dann gesamt 3:39:37. Danach habe ich mir noch 4 Stücke Kuchen reingehauen und ab ging es an den Bodensee ohne Stau in 4 h.

Fazit: Ein total gelungener Lauf und eine tolle Veranstaltung. Auf jeden Fall besser als Frankfurt. Da kommt man gerne wieder!!

Nov 05

Stefan und Volker vom Winde verweht beim Frankfurt Marathon in Mainhattan

Die Anfahrt war chaotisch, Volker war mit dem Auto angereist, er hatte nur 5 Stunden bis Frankfurt gebraucht! Stefan mit dem Zug aufgrund eines Termins, das war auch nicht besser. Zugausfall und Warterei.

Volker hatte dann für beide im Hotel am Hauptbahnhof eingecheckt. Das hat nur eine gute halbe Stunde gedauert. Als Stefan endlich eintraf, war alles erledigt. Ab ging es zur Messe und Pasta-Party.

Danach noch direkt bei zum Italiener ein paar Nudeln futtern, die Pasta-Party in Frankfurt war nicht der Brüller, nur der Magen hat danach gebrüllt. Stefan hat dann beim Italiener seinen Starterbeutel vergessen. Zum Glück wollte der Kellner nicht mitlaufen und hat die Sachen zurückgebracht. Morgens nach dem Aufstehen: Regen! Wind. Das sah nicht gut aus. Aber eine Stunde vor dem Start hörte es zum Glück auf.

Ab in die Startaufstellung und endlich ging es los. Wir hatten uns vor dem 3:15-er Pacer einsortiert und wollten beide auf 3:10 angehen. Direkt am Anfang wollte dann ein Radler Volker umnieten. Der fuhr quer durch und Volker konnte gerade noch ausweichen. Die Pace war ok am Anfang, aber es war schon sehr voll, sodass wir immer wieder beschleunigen und bremsen mussten. Nicht wirklich ideal! Die Laufuhren waren zwischen den Hochhäusern völlig desorientiert und damit keine Hilfe, das Tempo zu treffen.

Dann kam noch ein verrückter Engländer an und laberte Volker zu. Er hatte die gleichen Schuhe wie Volker an und musste unbedingt beim Schnitt von 4:30 min/km ein Selfie machen. Hat aber geklappt.

Bis km 30 sind wir zusammen gelaufen und waren auf Zielzeit 3:10 voll im Soll. Dann musste ich Stefan leider ziehen lassen. Ich hatte eine Luftblase rechts unten im Bauch und konnte schlecht atmen.

Die übermütigen 3.15-Pacer sind kurz vor dem Ziel auch noch vorbeigerauscht, was nicht so richtig gepasst hat. Die wollten wohl früher Feierabend machen.
Nach großem Kampf ist Volker dann mit 3:14 ins Ziel, Stefan mit 3:13. 35 Sekunden vor Volker, das ist nicht wirklich viel auf die Strecke und hätte genausogut auch anders herum ausgehen können. Für Stefan waren die letzten Kilometer nicht mehr so richtig spaßig, aber da er nicht wusste, ob Volker gleich locker vorbeischweben würde, musste er halt notgedrungen irgendwie weitermachen. Immerhin wurde es füür Stefan war es eine PB (wenn auch langsamer als erhofft) und für Volker der Viertbeste. Glückwunsch an beide.

Der Wind dürfte uns dann wohl auch die anvisierten Zielzeiten gekostet haben. Der war zwar bei Weitem nicht so schlimm wie zu befürchten war. Aber 2 bis 3 Minuten könnten das schon ausgemacht haben. Und Arne sah im Ziel auch nicht mehr gut aus! Vielleicht sollte er mittwochs bei uns trainieren, um an seinem Laufstil zu feilen?

Bei der Übertragung im HR sind die Beiden auch gesichtet worden. Zum großen Durchbruch hat es aber nicht gereicht; niemand wollte hinterher Autogramme.

Dann sind Volker und Stefan, passend zum desolaten Zustand in Müllbeutel (pardon: Einmal-Ponchos) verpackt, zur traurigen Zielverpflegung gehinkt. Eine Schande für so eine Veranstaltung. Seb hätte da bestimmt geweint… Den Rückweg von der Festhalle zum HBF sind wir dann gerne mit der U-Bahn gefahren, das war besser so. Da weiß man eine Rolltreppe mal richtig zu schätzen, und Schritte hatten wir für den Tag genug gemacht.

Bericht und Bilder: Volker Wittke

 

Aug 14

Tobi und Volki mit Zecken und Kühen beim APU in Sonthofen!

Wir sind Samstag Mittag nach Sonthofen angereist, dann Pasta-Party, Allgäu-Outlet-Besuch sowie Kaffee und Kuchen in Immenstadt.
Danach hat Tobi mir noch schnell eine Zecke raus operiert, die lebte zu diesem Zeitpunkt noch. Danach…
Abends dann noch mal den Ranzen vollgeschlagen im Hotel in Oy-Mittelberg, ein paar Weizen sollen wohl auch dabei gewesen sein.
Tobi hat dann wie ein Stein geschlafen und ich so wie immer fast gar nicht. Und das vor dem 66. Marathon.
Los ging es dann um 6 Uhr in Sonthofen, endlich. Nach meinem Geschmack und für die schwere Strecke sind wir zu schnell gestartet.
Ruck-Zuck waren die ersten 1000 HM geschrottet und es lief gut bei uns beiden. Voll im Zeitplan. Dann kam die Stampede.
Ein paar übermotivierte Rindviecher wollten unbedingt mitlaufen, die mussten wir erstmal überholen. Dann sind die hinter uns her.
Mit Sicherheit war das nicht ungefährlich und setzte ein bißchen Adrenalin frei. Eine Kuh hatte mich auch noch längere Zeit verfolgt bis sie aufgab.

Ich hörte das am Gebimmel, welches leider nicht leiser wurde, teilweise sogar lauter. Dann war sie platt. Weiter ging es, erste Vollverpflegung.

Kurz gehalten und nachgetankt. Bei der zweiten hat Tobi dann die Schuhe und die Klamotten getauscht. Ich langsamer gelaufen, gewartet und zusammen weiter.

Dann fiel Tobi auf einmal ab, da waren wir schon im Kleinwalsertal. Ich war am Grübeln. Bei km 40 war er schon weiter weg.
Kurz entschlossen bei km 40 umgedreht mit Cola und zurückgelaufen zu Tobi. Cola abgeliefert. Er wollte nicht mehr.
Und dann hat er mich weggeschickt. Ich lief dann schneller aber mit Sorgen weiter. Leider alleine. Tobi hatte sein Tief dann zwischen km 45 und km 50 überwunden.

Ich hatte dann noch einmal eine zweite Luft bekommen und bin losgedüst, aber dann kam ja das Sonnenköpfle. War das steil und elendig!!! km 60 ganz oben. Juhu.

Bei 7,5 h fiel auch noch die Uhr aus, Akku leer. Meine andere Garmin war ja noch bei der Garantie-Reparatur. Egal, weiter.
Beim Abstieg bei km 64 hatte ich Probleme mit der Atmung bekommen, ich musste langsamer machen. Aber weiter Richtung Ziel.
Dank einiger aufmerksamer Zuschauer die mir den Weg wiesen, fand ich auch den richtigen Laufweg, sonst hätte ich mich verlaufen. Die Konzentration ließ doch stark nach.

Tobi war dann zum Glück auch wieder fit und konnte am Schluß noch einmal Gas geben. Ich in 8:58 und er in 9:12 ins Ziel.
Da waren wir dann wieder vereint, alkoholfreies Weizen reingeschüttet und endlich das verdammte Steinmännle bekommen.
Und so sind wir dann beide zufrieden nach Radolfzell wieder abgereist mit „leichten“ Schmerzen.

Bericht und Bilder: Volker Wittke

 

Aug 13

Randegger Trail

Michael Hartwig nahm als einziger vom LT Radolfzell am Randegger Trail teil.

Er lief, andere walkten bzw. fuhren Mountainbike. War eine tolle Veranstaltung. Vorm Start galt es sich unter Anleitung von Otto Schweizer sich aufzuwärmen. Start und Ziel war für alle die Gailinger Straße 4, Randegg, besser bekannt unter Ottilien Quelle.

Es war eine tolle Laufstrecke mit abwechselndem Untergrund, denn es gab: Asphalt, Wiese, Schotter, Waldwege und schmale Pfade. Die Landesgrenze wurde nicht nur mehrmals gequert sondern teilweise liefen wir direkt an der Grenze entlang.

Da wir die erste Gruppe im Ziel waren, schlug Clemens nach ersten Erfrischungsgetränken folgendes vor: Begrüßung der Mountainbiker mit einer Sprudeldusche. Gesagt, getan lernten wir vom Chef persönlich wie eine Sprudelflasche so richtig sprudelt. Entsprechend wurden die Mountainbiker von uns empfangen.

Einen Bericht und Bilder gibt es hier vom SÜDKURIER.

Zu den Vereinsergebnissen

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